MASSENTIERHALTUNG

Ist moderne Massentierhaltung strafbare

Tierquälerei?

Über dieses Anliegen

Zusammenfassung

Die Vorgaben für die massenhafte Haltung von Tieren sollen sicherstellen, dass Tiere nicht unnötig leiden. Wer sich allerdings die Zustände in vielen landwirtschaftlichen Betrieben vor Augen führt, stellt schnell fest, dass selbst die Einhaltung dieser Vorgaben nicht verhindert, dass Hühner, Schweine und Rinder häufig noch immer unter unvorstellbaren Bedingungen leben müssen. Das wollen wir ändern. Ziel Es soll festgestellt werden, dass die geltenden Bestimmungen für die Massentierhaltung nicht ausreichen, um die Tiere vor Leid und Qualen zu schützen und sich Betreiber entsprechender Betriebe der Tierquälerei gem. §§ 17,18 TierSchG strafbar machen, bzw. eine Ordnungswidrigkeit begehen. Beschreibung Tierquälerei ist in Deutschland ein Tatbestand, der tagtäglich tausendfach erfüllt wird. Das Tierschutzgesetz verbietet es, Tieren erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen. Wir möchten diese Sachverhalte zur Anzeige bringen und strafrechtlich verfolgen lassen. Weit über 100 Millionen der in Deutschland als Nutztiere gehaltenen Hühner, Schweine und Rinder leben in Massentierhaltung. 98 Prozent aller in Deutschland verzehrten Tiere stammen aus der Massentierhaltung. 90 Kilogramm Fleisch verzehrt jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr. Hinzu kommen noch viele weitere tierische Produkte, wie Eier, Milch, etc. Vielen ist dabei gar nicht bewusst, unter welch erschreckenden Bedingungen viele dieser Tiere ihr Leben verbracht haben, ehe sie letztendlich zum Verzehr getötet und verarbeitet wurden. Viel zu enge Ställe, kaum Tageslicht, schmerzhafte Kennzeichnungen und der großzügige Einsatz von Antibiotika. Die Wirtschaft versucht die Bürger mit Begrifflichkeiten zu beruhigen. Bio, Öko, Freiluft. Doch wer sich von den leeren Worthülsen nicht täuschen lässt, wird schnell feststellen, dass die Lebensbedingungen der Tiere oftmals weit davon entfernt sind, sie als erträglich bezeichnen zu können. Die gesetzlichen Vorgaben zur Massentierhaltung schließen die Erfüllung des Tatbestandes der Tierquälerei nicht aus. Im Gegenteil. Die Vorgabe von Mindeststandards führt in vielen Fällen geradewegs dazu, dass diese Mindeststandards als zu erreichender Richtwert in der Landwirtschaft angesehen werden. Warum nämlich sollte ein Huhn mehr Platz bekommen, als es nach den geltenden Vorgaben haben muss? Wer aber lediglich penibel die Untergrenze der gesetzlichen Bestimmungen einhält macht sich ggf. erst Recht der Tierquälerei strafbar. Denn eine Haltung frei von Qualen garantieren diese Bestimmungen mitnichten. Unser Ziel ist es, entsprechende Betriebe strafrechtlich zu verfolgen und im Rahmen der Verfahren feststellen zu lassen, dass die gesetzlichen Bestimmungen für die Massentierhaltung nicht ausreichen, um dem grundgesetzlich verankerten Staatsziel des Tierschutzes (Link Art 20a GG) zu genügen.  
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KONTAKT Email: info@kanzlei-herfurtner.de Telefon: 089 - 710 42 23 47
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Die Vorgaben für die massenhafte Haltung von Tieren sollen sicherstellen, dass Tiere nicht unnötig leiden. Wer sich allerdings die Zustände in vielen landwirtschaftlichen Betrieben vor Augen führt, stellt schnell fest, dass selbst die Einhaltung dieser Vorgaben nicht verhindert, dass Hühner, Schweine und Rinder häufig noch immer unter unvorstellbaren Bedingungen leben müssen. Das wollen wir ändern. Ziel Es soll festgestellt werden, dass die geltenden Bestimmungen für die Massentierhaltung nicht ausreichen, um die Tiere vor Leid und Qualen zu schützen und sich Betreiber entsprechender Betriebe der Tierquälerei gem. §§ 17,18 TierSchG strafbar machen, bzw. eine Ordnungswidrigkeit begehen. Beschreibung Tierquälerei ist in Deutschland ein Tatbestand, der tagtäglich tausendfach erfüllt wird. Das Tierschutzgesetz verbietet es, Tieren erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen. Wir möchten diese Sachverhalte zur Anzeige bringen und strafrechtlich verfolgen lassen. Weit über 100 Millionen der in Deutschland als Nutztiere gehaltenen Hühner, Schweine und Rinder leben in Massentierhaltung. 98 Prozent aller in Deutschland verzehrten Tiere stammen aus der Massentierhaltung. 90 Kilogramm Fleisch verzehrt jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr. Hinzu kommen noch viele weitere tierische Produkte, wie Eier, Milch, etc. Vielen ist dabei gar nicht bewusst, unter welch erschreckenden Bedingungen viele dieser Tiere ihr Leben verbracht haben, ehe sie letztendlich zum Verzehr getötet und verarbeitet wurden. Viel zu enge Ställe, kaum Tageslicht, schmerzhafte Kennzeichnungen und der großzügige Einsatz von Antibiotika. Die Wirtschaft versucht die Bürger mit Begrifflichkeiten zu beruhigen. Bio, Öko, Freiluft. Doch wer sich von den leeren Worthülsen nicht täuschen lässt, wird schnell feststellen, dass die Lebensbedingungen der Tiere oftmals weit davon entfernt sind, sie als erträglich bezeichnen zu können. Die gesetzlichen Vorgaben zur Massentierhaltung schließen die Erfüllung des Tatbestandes der Tierquälerei nicht aus. Im Gegenteil. Die Vorgabe von Mindeststandards führt in vielen Fällen geradewegs dazu, dass diese Mindeststandards als zu erreichender Richtwert in der Landwirtschaft angesehen werden. Warum nämlich sollte ein Huhn mehr Platz bekommen, als es nach den geltenden Vorgaben haben muss? Wer aber lediglich penibel die Untergrenze der gesetzlichen Bestimmungen einhält macht sich ggf. erst Recht der Tierquälerei strafbar. Denn eine Haltung frei von Qualen garantieren diese Bestimmungen mitnichten. Unser Ziel ist es, entsprechende Betriebe strafrechtlich zu verfolgen und im Rahmen der Verfahren feststellen zu lassen, dass die gesetzlichen Bestimmungen für die Massentierhaltung nicht ausreichen, um dem grundgesetzlich verankerten Staatsziel des Tierschutzes (Link Art 20a GG) zu genügen.  
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